Knapp acht Monate nach einem Tötungsdelikt in Hamburg-Marienthal befindet sich ein 37 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der Mann war nach Angaben der Polizei in der Türkei festgenommen und am vergangenen Freitag nach Deutschland abgeschoben worden. Der 37-Jährige steht im Verdacht, am 12. Februar gegen 20.45 Uhr einen 41 Jahre alten Mann an der Hammer Straße durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt zu haben. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen irakischen Staatsangehörigen. Umfangreiche Ermittlungen der Hamburger Mordkommission und der Staatsanwaltschaft hätten die Beamten auf seine Spur geführt. Dabei seien insbesondere Aussagen von Tatzeugen sowie Videoaufnahmen ausgewertet worden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte den Angaben zufolge einen internationalen Haftbefehl. Türkische Behörden nahmen den Tatverdächtigen laut Polizei bei einer Kontrolle wegen eines Verstoßes gegen die Aufenthaltsbestimmungen vorläufig fest. Nach seiner Abschiebung nach Deutschland wurde er aufgrund des bestehenden Haftbefehls in das Hamburger Untersuchungsgefängnis gebracht. 34-Jähriger brutal überfallen Fast ein Jahr nach einem blutigen Überfall auf einen 34-Jährigen in Hamburg-Stellingen befinden sich zwei Tatverdächtige in Haft. Die beiden 27-Jährigen seien in Serbien gefasst worden, teilte ein Sprecher der Hamburger Polizei mit. Das Landeskriminalamt habe die beiden Deutschen ermittelt, die Staatsanwaltschaft daraufhin internationale Haftbefehle beim Amtsgericht Hamburg erwirkt. Gegen Mitternacht am 25. November vergangenen Jahres sollen die Täter den 34-Jährigen zunächst in einen Hinterhalt gelockt und ihm mit einem Messer und einem Hammer erhebliche Verletzungen zugefügt haben. Der 34-Jährige befinde sich weiterhin in ärztlicher Betreuung, hieß es. Am Tag nach der Tat hatte die Polizei mitgeteilt, die insgesamt fünf Angreifer hätten dem am Boden liegenden Verletzten Bargeld geraubt. Einer der beiden Tatverdächtigen wurde den Angaben zufolge bereits am 30. Dezember in Belgrad verhaftet. Er sitzt inzwischen in Hamburg in Untersuchungshaft. Sein mutmaßlicher Komplize sei am 31. Mai in der serbischen Hauptstadt gefasst worden. Wann der Mann nach Deutschland ausgeliefert wird, sei nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen des Verdachts des schweren Raubes gegen weitere mutmaßliche Tatbeteiligte.