Welt 15.10.2026
15:52 Uhr

Zur Strafe sollte Gerhard Schröder SPD-Vorsitzender werden


Das wäre eine härtere Maßnahme als ein Parteiausschluss.

Zur Strafe sollte Gerhard Schröder SPD-Vorsitzender werden

Im Moment passieren so viele Dinge gleichzeitig, dass man kaum dazu kommt, sich eingehend mit Gerhard Schröder zu befassen. Der hat gerade mit seinem besten Freund Wladimir Geburtstag gefeiert – und zwar in Moskau. Darüber sind viele Menschen und Sozialdemokraten empört. Aber was sollte Schröder machen, Putin wohnt nun mal in Moskau und will natürlich zuhause feiern. Schröder besuchte auch noch eine Filiale der Supermarktkette Hyperglobus, bei der er im Aufsichtsrat sitzt. Sein Aufsichtsratsgehalt kommt aus dem Saarland, das wir dafür nicht kritisieren wollen, das Bundesland hat es schon schwer genug. Sagen wir einfach, was alle sagen, der Altbundeskanzler ist eine Schande für Deutschland – und zwar eine Schande von der Größe des Saarlands. Jetzt soll er zur Strafe mal wieder aus der SPD ausgeschlossen werden. Aber ist das wirklich eine Strafe? Eine Journalistin schlug vor, dass Schröder bei öffentlichen Anlässen nicht mehr in der ersten, sondern in der fünften Reihe sitzen sollte. Das ist Kinderkram, wenn man Schröder richtig bestrafen will, sollte man ihn zum SPD-Vorsitzenden wählen.