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19.03.2026
19:15 Uhr
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Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter in Brandenburg, ist aus der Linkspartei ausgetreten – wegen deren Antisemitismus, sagt er. Was hat er erlebt?

Am Wochenende hat der Landesverband der Linken in Niedersachsen beschlossen, den "heute real existierenden Zionismus" offiziell abzulehnen. Das war der Grund für Andreas Büttner, 52, aus der Partei auszutreten. Die Geschichte der Entfremdung zwischen ihm und der Linkspartei begann allerdings schon früher. ZEITmagazin: Herr Büttner, am Sonntag sind Sie aus der Linkspartei ausgetreten. Zum Abschied schrieben Sie Ihrem Landesverband einen Brief und haben ihn auch öffentlich gemacht: "Ich kann nicht länger Mitglied dieser Partei sein, ohne meine eigenen Überzeugungen zu verraten." Worum ging es Ihnen dabei?