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29.09.2026
16:28 Uhr
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Oxytocin, weniger Stress, mehr Vorsorge: Die Liebe hat viele Vorteile für unsere Gesundheit. Doch nicht jede Beziehung tut gut. Was unsere Liebsten mit uns machen.

Wie ungemein sich unser Körper über wärmende Zuneigung und Nähe freut, haben Forschende gerade erst aufgezeigt: Bei Paaren, die oft kuscheln und Sex haben, heilen sogar kleine Wunden besser. Bei Körperkontakt wird nämlich das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das nicht umsonst auch »Kuschelhormon« genannt wird. Und davon profitiert nicht nur die Wundheilung. Oxytocin ist außerdem ein Gegenspieler des Hormons Cortisol: Kuscheln senkt daher die Wahrscheinlichkeit für chronischen Stress. Selbst unkuschelig verbrachte gemeinsame Stunden sind nicht nur gut für die Paarbeziehung, sondern wirken sich womöglich direkt auf die Gesundheit aus. In einer Studie war der wichtige Entzündungswert CRP bei jenen Teilnehmenden niedriger, die viel Zeit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin verbringen. Vielleicht hat das evolutionäre Gründe: Allein die Präsenz des Partners könnte bewirken, dass die Umgebung sich weniger bedrohlich anfühlt – und der Körper weniger anfällig ist für chronische Entzündungen. Weil man etwaigen Gefahren gemeinsam entgegentreten kann. Weil der Körper nicht in Alarmbereitschaft sein muss.