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02.10.2026
08:01 Uhr
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Es ist allerhöchste Zeit, die Partei zu retten. Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, traut sich das Unmögliche zu. Einen Plan hat er auch schon.

Johannes Winkel hat einen Plan. Welchen genau, das sagt er noch nicht, er quittiert die Frage nach den Details mit einem maliziösen Lächeln. Aber wenn es stimmt, dann unterscheidet ihn schon allein das grundlegend vom Rest der CDU-Größen, denn die haben, so wie die Dinge liegen, keinen Plan, nicht mal a concept of a plan, wie Trump das mal nannte. Er hat auch eine Mannschaft, zehn Leute, sagt Winkel, mit denen er »in jeden Kampf ziehen würde«. Das hätte der Jüngste unter den Mächtigen den meisten anderen Machtzentren seiner Partei voraus, wo außerhalb skatrundengroßer Gruppen viel Misstrauen herrscht. Im Grunde fehlt der CDU gerade jedwedes strategische Zentrum. Im Konrad-Adenauer-Haus: Konfusion. Im Kanzleramt: Entmutigung. Aus der Konrad-Adenauer-Stiftung: kaum Impulse.