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16.08.2026
14:39 Uhr
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Angesichts der Waldbrände in Europa werden Löschflugzeuge zu Ikonen. Die Geschichte dieser Propellermaschinen lehrt einiges über Brandbekämpfung – und über den Menschen.

Pelikane gehen gerne in den Tiefflug. Sie gleiten dann mit ausgebreiteten Schwingen langsam über die Wasseroberfläche dahin. In Frankreich heißen auch die gelb-roten Canadair-Löschflugzeuge so: pélicans. Wenn die mächtigen Maschinen über Seen und Meere streichen, den Rumpf ins Wasser setzen und Sekunden später, aufgefüllt mit 6.000 Liter Löschwasser, wieder aufsteigen, sieht Katastrophenbekämpfung elegant aus. Bei den großen Waldbränden in Südfrankreich zuletzt flogen am See von Sainte-Croix Piloten von gleich fünf Canadairs hintereinander dieses Manöver. Badegäste winkten, filmten und staunten. Auf Social Media werden solche Videos geteilt wie Naturwunder. Auch vom Gardasee in Italien kursierten zuletzt ähnliche Aufnahmen. Videos aus Spanien zeigten, wie die Löschflugzeuge des kanadischen Herstellers Wassermassen über brennende Wälder ausspuckten. »Da kommt die technische Faszination mit dem Gefühl zusammen, hier kommt Rettung«, sagt Stefan Levedag vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über die Begeisterung für Videos des Löschflugzeugs.