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16.03.2026
14:26 Uhr
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27 plus 38? Manche Kinder verzweifeln daran – obwohl sie keine echte Rechenschwäche haben. Warum ihnen Üben allein wenig hilft und wie Eltern richtig unterstützen können.

Eine Rechenaufgabe in der Grundschule: 27 plus 38. Während manche Kinder schnell und ohne auch nur im Ansatz zu verzweifeln das richtige Ergebnis nennen können, geraten andere in Stress. Sie zählen mit den Fingern, im Kopf scheinen die Zahlen zu verschwimmen, und nach einer halben Minute kommt eine Zahl heraus – manchmal die richtige, manchmal nicht. Die Klassenkameraden sind längst bei der nächsten Aufgabe. Was nach Rechenschwäche klingt, ist nicht unbedingt eine Dyskalkulie. Viele dieser Kinder schreiben trotzdem in den Klassenarbeiten stabil Dreien oder Zweien. Aber Mathematik verstehen sie nicht wirklich. Je schwerer der Stoff, je größer die Zahlenräume, desto weniger gehen ihre Rechenstrategien auf.