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06.08.2026
11:57 Uhr
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Der Rhein führt so wenig Wasser, dass selbst die extraflachen Frachtschiffe von BASF nicht mehr durchkommen. Nun dringt die Politik auf eine tiefgreifende Lösung.

Eigentlich hatte sich der Chemiekonzern BASF gewissenhaft vorbereitet auf das nächste Niedrigwasser am Rhein. Nach dem historischen Tiefststand 2018 am Engpass Kaub, 100 Kilometer nördlich vom BASF-Standort Ludwigshafen, reagierte der Konzern. Er hat jetzt doppelt so viele Schiffe, die auch bei Niedrigwasser fahren können. Dazu neue Spezialschiffe wie die Stolt, die selbst bei 30 Zentimeter Pegelstand Kaub mit hoher Ladung passieren kann. Und BASF hat Ladestellen ausgebaut, um mehr Güter mit der Bahn transportieren zu können.