|
08.10.2026
20:55 Uhr
|
In Berlin einigen sich Linke, Grüne und SPD auf einen gemeinsamen Umgang mit Antisemitismus. Doch bei der Linken stehen die Konflikte nun erst noch bevor.

Gleich zu Beginn der Pressekonferenz f\u00e4llt auf: Die wichtigste Person fehlt. Elif Eralp, die Wahlsiegerin der Linken, ist krank. Bis Ende der Woche, teilt ihr Sprecher den Dutzenden Journalisten an diesem Donnerstagnachmittag mit, sei Eralp noch krankgeschrieben. Sie richte aber Gr\u00fc\u00dfe aus. Und so findet der m\u00f6gliche Gr\u00fcndungsmoment einer Berliner Koalition, \u00fcber die in den vergangenen Tagen das halbe Land gestritten hat, ohne ihre m\u00f6gliche B\u00fcrgermeisterin statt. Anstelle von Eralp richtet sich also die Berliner Linkenvorsitzende Kerstin Wolter an die \u00bbBerlinerinnen und Berliner\u00ab. Wolter stellt an diesem Nachmittag gemeinsam mit den Spitzenkandidaten von SPD und Gr\u00fcnen eine Vereinbarung vor, die die Parteien in insgesamt vier Gespr\u00e4chen zum Umgang mit Antisemitismus getroffen haben.