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08.08.2026
15:06 Uhr
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20.000 Menschen kommen in der Berliner Waldbühne zu Sebastian Fitzeks Thrillerjubiläum zusammen. Zwischen Mord und Merch entsteht eine wohlige Gänsehautgemeinschaft.

Fitzek hat die Gebrauchsliteratur zu etwas Höherem gemacht: Literatur zum Anfassen, Sammeln, Sich-Hineinversenken. Literatur, die garantiert etwas mit einem macht, ohne zu viele Menschen auszuschließen. »Auch in 20 Jahren will ich noch für euch schreiben«, versichert Fitzek seiner Gemeinde. Und dankt ihr zum Schluss ein weiteres Mal. Ein solch treues Publikum aufzubauen, ist nicht selbstverständlich. Dass an beiden Abenden fast 40.000 Menschen zusammenkommen, (fast) nur wegen Büchern, zeigt, wie nötig ein wenig Eskapismus manchmal ist. Selbst wenn man dafür über – fiktionale – Leichen gehen muss.