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16.03.2026
14:58 Uhr
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Menschen haben zwei Beine und zwei Augen, Spinnen jeweils acht. Bei diesem skurrilen Duell lernt man einiges über die Tierwelt, das nicht nur Tausendfüßler entscheiden.

Mehr Beine als Augen? Die Frage klingt schräg, aber aus der Antwort lernt man einiges über die irdische Tierwelt. Beginnen wir bei uns selbst, da ist die Bilanz natürlich ausgeglichen: im Schnitt zwei Beine und zwei Augen pro Mensch, macht jeweils 16 Milliarden. Jetzt können wir unsere nächsten Verwandten, die Affen, dazuzählen, aber die ändern nicht viel daran. Es sind ein paar Hundert Millionen. Wir Menschen sind zahlreicher als jede andere Primatenspezies, ja sogar als jede Säugetierart. Aber fast alle anderen Säuger, außer den Kängurus und ein paar aufrecht gehenden Nagetieren, sind Vierbeiner. Deren Zahl lässt sich schon schwerer abschätzen, aber eines ist sicher: Bezieht man diese Säuger mit ein, schlägt die Bilanz klar zugunsten der Beine um. Experten kommen bei ihren Berechnungen auf etwa 150 Milliarden Säuger weltweit – und bei diesen kommen auf ein Auge im Durchschnitt etwa 1,9 Beine.