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29.09.2026
10:28 Uhr
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In einer ZDF-Doku sieht man der CDU beim Scheitern zu. Sieht Philipp Amthor im Strandkorb und eine Sportministerin bei einer lauen Fan-Diskussion. Warum macht das wütend?

Man hat natürlich das Bedürfnis, zumal als Journalistin, die CDU – vor allem Philipp Amthor, Carsten Linnemann, Christiane Schenderlein und andere – in Schutz zu nehmen, wenn sie sich öffnen. Wenn sie Reporter hinter die Kulissen schauen lassen. Man will ihnen keinen allzu großen Strick daraus drehen, wenn das, was dabei rauskommt, ein bisschen peinlich ist. Nicht, weil wir Journalisten durch Nähe generell korrumpierbar wären. Sondern schlicht, weil es respektabel ist, wenn eine Partei sich zeigt, wie sie eben ist. Bevor man über die ZDF-Dokumentation Inside CDU schreibt, ist festzustellen, dass die meisten Menschen, die in die Politik gehen, egal welche Partei, tatsächlich meinen, etwas zum Besseren verändern zu können. Dass sie helfen und das Richtige tun möchten, also das, was sie selbst für richtig halten. Es mag ihnen nicht immer gelingen, man mag auch einen anderen Standpunkt haben, aber zunächst einmal muss man davon ausgehen, dass die Grundmotivation politisch Handelnder positiv ist.