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02.06.2026
16:05 Uhr
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Seit 40 Jahren beherrscht die Actionfigur He-Man die Kinderzimmer dieser Welt. Mit »Masters of the Universe« erobert er jetzt endlich auch die große Leinwand.

Gegen sprechende Raubkatzen lässt sich kaum Kritisches einwenden. Ebenso wenig gegen Zauberschwerter und herrschsüchtige Skelette mit Kapuze, und überhaupt gibt es keinen Grund, dem Film Masters of the Universe aufrichtig böse zu sein. Allerhöchstens, dass er etwa 40 Jahre zu spät kommt. Man muss erwähnen: Der Titel bezeichnet eine Spielzeugserie der Firma Mattel, und besonders erfolgreich war sie in den Achtzigern als Pendant zur Barbie, mithin für die Jungs oder was man für jungenhafte Spielzeugvorlieben hielt: Krieger und Monster mit steroiden Plastikmuskeln und Lendenschurz. Der Held dieser Reihe war der unbesiegbare He-Man, prinzeisenherzhaft frisiert und Retter des Planeten Eternia, der unentwegt von Skeletor (dem Kapuzenskelett) und seinen unerfreulichen Vasallen bedroht wird. Womit auch die Handlung dieses Films grob beschrieben wäre, der aus dem Originalfigurenfundus der He-Manosphere (bestürzende Frauenquote!) schöpft, um den an Nostalgie erkrankten Jahrgängen um 1980 das zu geben, was sie als Kind nie wirklich gekriegt haben; damals gab’s zum Thema ja nur einen faden Science-Fiction-Abklatsch (1987) mit Dolph Lundgren.