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29.09.2026
17:37 Uhr
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1,35 Milliarden Euro investiert die Bundesregierung in den militärtauglichen Ausbau zweier Standorte in Norddeutschland. Dort sollen im Ernstfall Truppen versorgt werden.

Die Bundesregierung will den Hafen in Bremerhaven und den Bremer Flughafen bis 2031 mit einer Investition von 1,35 Milliarden Euro militärtauglich machen. Wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte, wurde eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist demnach der Aufbau eines sogenannten Deployment-Hubs, damit im Ernstfall sowohl deutsche als auch Nato -Soldaten über Bremen und Bremerhaven verlegt werden könnten. »Dann müssten Zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke hier versorgt werden«, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Deshalb werde man den Hafen, Brücken, Straßen und Verkehrsanbindungen ausbauen. Zu den geplanten 1,35 Milliarden Euro des Bundes will der Bremer Senat mehr als 212 Millionen Euro beisteuern. Neuer Marinehafen in Emden geplant Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete, soll darüber hinaus in Emden der zweite Marinehafen an der Nordseeküste entstehen. Der neue Marinehafen soll demnach Liegeplätze für sieben Fregatten, zehn Minensucher und zehn Schlepper bieten. Voraussichtlich soll dort eine vierstellige Zahl an Soldaten und zivilen Mitarbeitern tätig sein. Die Entscheidung wurde bisher nicht offiziell bestätigt. Für die Standortsuche hatte sich die Marine in den vergangenen Monaten mehrere Küstenorte angeschaut, darunter auch den Hafen von Bremerhaven. Der bisher einzige Marinehafen an der Nordsee liegt in Wilhelmshaven. Es ist der insgesamt größte Standort der Bundeswehr .