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01.10.2026
17:24 Uhr
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Nach einem Messerangriff im Cockpit musste ein Flugzeug unterwegs nach Israel notlanden. Was ist an Bord passiert? Und: Nato erhält Westfälischen Friedenspreis

Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste am Mittwoch nach einem gewaltsamen Vorfall im Cockpit in Saudi-Arabien notlanden . Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben. Die Maschine verlor daraufhin innerhalb kurzer Zeit massiv an Höhe. Nach Angaben der israelischen Regierung gelang es mehreren Passagieren gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied, in das Cockpit einzudringen und den Angreifer zu überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde von den saudischen Behörden festgenommen und verhört. Die israelische Regierung spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Der Vorfall ereignete sich wenige Tage vor dem Jahrestag des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 . Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verglich den Vorfall mit den Anschlägen vom 11. September 2001. Was inzwischen über den Vorfall an Bord bekannt ist und wie der Zwischenfall in Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke . Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe vergeben und erinnert an den Westfälischen Frieden von 1648. Die Jury begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt die Laudatio gehalten. Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht laut der aktuellen Studie Die Ängste der Deutschen erneut an erster Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen. Auch die Sorge vor einer Überforderung des Staates durch die Zahl der Geflüchteten ist groß. Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von bis zu 38 Cent pro Liter. Klingbeil hatte damit rund eine Milliarde Euro zusätzliche Einnahmen im Jahr erwartet. Vor allem in der Union gab es Widerstand gegen die Höhe und den Umfang der geplanten Steuer. Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.