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01.10.2026
14:49 Uhr
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Die Mineralölkonzerne reichen den neuen Tankrabatt offenbar nicht vollständig an Verbraucher weiter. Die Preise an der Zapfsäule hätten sich erhöht, meldet der ADAC.

Trotz der Einführung des neuen Tankrabatts haben die Mineralölkonzerne nach Angaben des ADAC am Donnerstagmittag die Preise angehoben. Die Unternehmen hätten um 12 Uhr die »Möglichkeit zur Preisanpassung zwar wie gewohnt für deutliche Aufschläge« genutzt, teilte der Autoklub mit. Doch seien die Preise im Vergleich zum Zeitraum des vorangegangenen Tages niedriger ausgefallen. Im Schnitt hätten Verbraucher um 12.15 Uhr je nach Kraftstoffart zwischen 14 und 15 Cent pro Liter weniger gezahlt als am Mittwoch, hieß es in der ADAC-Mitteilung. Im bundesweiten Durchschnitt seien die Preise für Benzin der Sorte Super E10 zwischen 11.45 und 12.15 Uhr von 2,052 auf 2,253 Euro gestiegen. Bei Diesel habe sich der Liter von 2,197 auf 2,393 Euro verteuert. »Trotz eines leicht sinkenden Ölpreises sieht der ADAC in dieser Entwicklung die Senkung der Energiesteuer zumindest weitgehend abgebildet – diese wird aktuell zu einem großen Teil an Verbraucher weitergegeben«, meldete der ADAC. Der Autoclub forderte die Mineralölkonzerne dazu auf, zeitnah die volle Energiesteuersenkung von rund 17 Cent weiterzureichen. Seit Mitternacht gilt der zweite Tankrabatt in diesem Jahr. Die Absenkung der Energiesteuern gilt bis zum 31. Dezember und soll für eine Entlastung von 16,7 Cent pro Liter Benzin oder Diesel sorgen. Der Tankrabatt wird rund 2,5 Milliarden Euro kosten, die von Bund und Ländern je zur Hälfte getragen werden. Es gibt keine direkte Verpflichtung der Tankstellen, die Preise zu senken. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.