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28.09.2026
12:42 Uhr
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Das Entgelt der Mitarbeitenden im einzigen europäischen Tesla-Autowerk soll erneut steigen. Das Unternehmen ist aber weiter gegen die Einführung eines Tarifvertrags.

Der US- Elektroautohersteller Tesla will die Gehälter im Autowerk Grünheide bei Berlin um bis zu fünf Prozent anheben. Die Geschäftsführung der Gigafactory Berlin-Brandenburg plane, zum 1. Oktober die Entgelte um durchschnittlich vier bis fünf Prozent zu erhöhen, teilte Tesla mit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion sollen nach Angaben des Unternehmens fünf Prozent mehr erhalten. Sie machen den größten Teil der Beschäftigten aus. Facharbeiterinnen und Facharbeiter sollten vier Prozent mehr erhalten, dazu komme ein leistungsbezogener Bonus. Tesla hatte die Gehälter für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werk Grünheide zum 1. Dezember 2025 um vier Prozent angehoben. Das Einstiegsgehalt für Beschäftigte in der Produktion liegt damit nach Angaben des Autobauers bei rund 45.750 Euro im Jahr. Das US-Unternehmen will allerdings keinen Tarifvertrag einführen. Dafür setzt sich die IG Metall ein. Das Verhältnis zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft ist angespannt. Anfang des Jahres war es vor und nach den Betriebsratswahlen in dem Werk in Grünheide zu Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft gekommen. Gegenseitige Vorwürfe zwischen Tesla und der IG-Metall Tesla teilte mit, dass die Entgelte seit Beginn der Produktion im März 2022 in jedem Jahr erhöht worden seien. Mit dem Einstiegsgehalt für Beschäftigte in der Produktion von rund 45.750 Euro liege der Wert über dem Tarifgehalt. Die IG Metall schreibt auf ihrer Webseite, alle Beschäftigten verhandelten ihre Arbeitsbedingungen einzeln mit dem Arbeitgeber, solange bei Tesla kein Tarifvertrag gelte.